Immobilienpreise Kroatien | Prognose und Entwicklung 2014

Die Immobilienpreise in den Ferienregionen Kroatiens haben in den letzten 10 Jahren eine interessante Entwicklung genommen. Waren Sie Anfang des neuen Jahrtausends noch auf sehr niedrigem Niveau, so erreichten sie ihre bisherige Spitze 2008 / 2009, um von da an aufgrund der Wirtschaftskrise in Kroatien doch bis zu 30% zurückzugehen. Es bestehen regional große Unterschiede im Preisniveau, welche folgend beschrieben werden.

Immobilienpreise in Kroatien | 2014 - 2015


Panorama Scouting, hat mit Hilfe seiner Partner - seriöser und lizenzierter Immobilienmakler in Kroatien - in der ersten Hälfte Oktober 2014 eine umfangreiche Analyse der derzeitigen Immobilienpreise an den kroatischen Küsten durchgeführt. Dabei wurden die gegenwärtigen Angebotspreise von insgesamt 1.760 Häusern und Wohnungen entlang dem größten Teil der kroatischen Küsten- und Inselwelt ermittelt, wobei durchaus signifikante Unterschiede in den Preisen pro m² zu Tage traten.

Häuser / Villen:
Die durchschnittlichen Hauspreise an den Küsten liegen bei knapp 2.100 €/m², jedoch mit deutlichen Unterschieden nach Regionen und selbstverständliche individuellen Lagen.
Während man in Dalmatien im Mittel um die 2.400 €/m² bezahlen muss, liegt man in Istrien mit etwa 2.100 €/m² und vor allem im Bereich der mittleren und südlichen Kvarner Bucht mit 1.600 €/m² doch deutlich darunter.
Für Meerblick muss man durchschnittlich etwa 450 €/m² mehr aufwenden als für solche ohne Meerblick, für einen richtigen Panorama-Meerblick natürlich noch mehr.
Für Meernähe muss man einen deutlichen Aufschlag in Kauf nehmen: die Preise für "Direkt am Meer" (0-25m) liegen im Mittel bei 3.400 €/m², die für "Meernähe" (25-100m) bei 2.100 €/m² und für die weiter entfernten zahlt man um die 1.700 €/m². In unserem Angebot finden Sie Immobilien in Kroatien am Meer oder mit Meerblick.



 
Wohnungen / Apartments:
Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Wohnungen liegen bei 2.200 €, - also etwas höher als bei Häusern/Villen - was die momentan insgesamt etwas höhere Nachfrage nach diesem Immobilientyp widerspiegelt.
Auch hier gibt es ein Regionalgefälle: Istrien führt hier die Spitze an mit 2.400 €/m², gefolgt von Dalmatien mit 2.200 €/m² und der noch relativ preiswerten Kvarner Bucht südlich von Rijeka / Novi Vinodolski, wo nur etwa 1.800 €/m² gezahlt werden müssen.
Für Meerblick zahlt man um die 100 €/m² mehr, und auch der Aufschlag für Meernähe ist weniger ausgeprägt als bei den Häusern:
"Direkt am Meer " (0-25m) kostet um die 2.700 €/m², Wohnungen bis zu 100m Entfernung vom Meer 2.300€/m² und weiter entfernte um die 2.100 €/m².

Immobilienpreise im Detail

Prognose der Immobilienpreise an der kroatischen Küste 2014/2015

 

Eine Prognose der Immobilienpreise bleibt selbstverständlich schwierig und ist von vielen Faktoren abhängig:
Zunächst einmal müssen ab 1.Januar für Baugrund nunmehr 25% (Mehrwert-)Steuern gezahlt werden anstelle von bisher 5% (Grunderwerbsteuer). Wieweit dieser Faktor, der natürlich für gewerbliche Baufirmen eine Rolle spielt, in der Praxis für Privatkäufer auf die Grundstücks-/Haus- und Wohnungspreise durchschlägt, bleibt abzuwarten.

In punkto Angebotsseite ist die Bereitschaft der Eigentümer, ihre Immobilien bei dem gegenwärtig niedrigen Preisniveau auf den Markt zu bringen, natürlich stark von der Konjunktur- bzw. Einkommenssituation in Kroatien abhängig.  Hier fehlt aktuell bei einer Arbeitslosenquote von mancherorts mehr als 20% doch der klare positive Ausblick, sehr viel mehr als ein Silberstreif am Horizont ist momentan nicht zu erkennen. Es spricht also nicht allzuviel dafür, dass in nächster Zeit sich das Angebot nennenswert verknappen wird.

In punkto Nachfrageseite hängt natürlich auch viel von der Konjunkturentwicklung in den EU-Ländern ab. Hier waren bisher - bei schwacher Nachfrage aus den Süd-Ländern - die mitteleuropäischen Kaufinteressenten ja etwas verwöhnt; ob sich dies fortsetzt, bleibt doch abzuwarten. Ebenfalls wäre es wünschenswert, dass die kroatischen Banken bei dem gegenwärtigen Trend zu preiswerten Immobilien mit attraktiven Immobilien-Darlehen "in die Gänge" kommen.
Was die Kaufinteressenten aus Nicht-EU-Ländern wie Schweiz, Russland, China, Arabien etc. anbetrifft, so hängt manches davon ab, wie es gelingt, ihnen den Zugang zu Immobilieneigentum zu erleichtern..

Ein weiterer Aspekt ist die überhitzte Preissituation bei Immobilien in Mitteleuropa: so mancher, der bei niedrigen Zinsen sein Geld lieber in Immobilien anlegt, kommt doch auf die Idee, dass er in Kroatien an der Küste wohl sehr wahrscheinlich mit Wertsteigerungen in mittlerer Zukunft rechnen kann. Hier ist natürlich die Imagewerbung von Kroatien als sicherer, zukunftsfähiger Standort gefragt.

In der Summe sehen wir einen gewissen Aufwärtstrend der Preise bei Objekten mit Meerblick und in Meernähe, wohingegen wir für die übrigen Objekte eher eine Seitwärtsbewegung der Preise erwarten.